Ziele für Mütter

Das Bild Frau mit Kind steht dafür, dass wir auch mit Kindern als Mütter unsere Ziele verfolgen können.

Wie sieht es aktuell mit deinen Zielen aus? Weißt du, wo du hinwillst? Mit meinem Blogartikel „Ziele für Mütter“ möchte ich vor allem Mütter dabei unterstützen, an ihren Lebenszielen dran zu bleiben. Ich erlebe es oft, dass sie ihre Ziele hintenanstellen, solange die Kinder klein sind. Das ist im natürlich eine individuell Entscheidung und damit auch völlig o.k. Nur oftmals leben sie in einer Art Warteposition und sind zunehmend unzufrieden, weil sie merken, dass sie viele ihrer Wünsche und Ziele auf die Zeit verschieben, wenn die Kinder groß sind. Und dann plötzlich ist der Mut weg, die neuen Freiräume aktiv anzugehen und sich wieder mehr sich selbst zu widmen. Deshalb möchte ich Frauen dabei unterstützen, sich auch in anstrengenden Familienphasen nicht selbst zu verlieren, sondern die eigenen Bedürfnisse im Blick zu haben. Es lohnt sich!

Seien wir mal ehrlich

Haben wir nicht so manches Mal gedacht: Wenn die Kinder endlich größer sind, dann…?

Wenn die Kinder in der Kita oder Schule sind dann….?

Dann suche ich mir einen besseren oder neuen Job.

Dann starte ich richtig durch.

Dann läuft meine Partnerschaft auch wieder besser.

Dann habe ich endlich wieder mehr Zeit für mich und meine Interessen.

Dann fahre ich mit meinen Freundinnen mal übers Wochenende weg.

Und wie ist es jetzt tatsächlich? Deine Kinder sind größer und du tust was genau? Wie steht es denn jetzt mit der Verwirklichung deiner Ziele?

Meine Erfahrung ist, dass mit größeren Kindern der Betreuungsaufwand zwar abnimmt, die Herausforderungen aber nicht weniger werden.

Meine Mutter sagt immer: „Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen“, und da ist was Wahres dran. Plötzlich streben die gerade noch kleinen Lieblinge immer mehr Selbstständigkeit an. Einblicke in ihre Freundeskreise und ihr Leben werden rarer. Sie orientieren sich neu und brauchen doch immer noch Orientierung und Unterstützung in vielen Lebensfragen. Auf einmal stehen sie vor neuen Herausforderungen, bei denen sie manchmal immer noch unsere Hilfe und unseren Rat suchen.

Es hat aus meiner Sicht nichts mit Helikopter Mutter zu tun, wenn ich auch meine großen Kinder immer noch im Blick habe und für sie da bin. Ich finde es ok, wenn sie sich mit ihren Fragen und Wünschen auch an mich wenden.

Mein Learning: Lebe jetzt und finde deine Ziele

Inzwischen habe allerdings etwas Wichtiges gelernt und wende es für mich erfolgreich an:

Es ist ein Trugschluss, darauf zu hoffen, dass mit größeren Kinder alles anders ist. Dass dann die ganz „neue Zeit“ mit den unendlichen Möglichkeiten plötzlich am Horizont auftaucht. Das passiert nicht. Zumindest nicht von alleine. Und weil wir alle nur ein Leben haben, ist es wichtig sich auch im stressigsten Alltag zu fragen: Will ich das so? Lebe ich jetzt, so wie ich mir das vorgestellt habe? Was sind im Augenblick meine Ziele?

„Denn es ist nicht die Zeit, die uns fehlt, sondern der Fokus auf uns selbst und auf unsere Bedürfnisse.

Deshalb müssen wir genau hinschauen. Haben wir wirklich keine Zeit jetzt zu leben, wie wir es uns wünschen und schon heute für unsere Ziele und Bedürfnisse einzustehen, oder verstecken wir uns hinter dem Alltag mit Kindern?

Ist letzteres der Fall, halte ich es für falsch, die eigenen Pläne immer weiter in die Zukunft zu schieben. Viel wichtiger ist es, den Fokus von Anfang an auf sich selbst zu richten und immer wieder nach zu schärfen.

Klar, du bist Mutter und damit mehr gefordert als viele andere. Aber bedeutet Mutter sein, nur noch die Erwartungen aller anderen zu erfüllen und nicht mehr auf das zu hören, wonach dein Körper und Geist sich sehnen? Fakt ist: Du hast auch nur ein Leben.

Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen

Was bringt es dir, wenn du deine Bedürfnisse dauerhaft nicht ernst nimmst?

Was bringt es dir, wenn du eigentlich im Job durchstarten willst, es wegen der Kinder aber ins nächste Jahrzehnt verschiebst?

Was bringt es dir, wenn du so gerne mal ein Wochenende mit deinem Partner allein verbringen willst und du ihm einen Gutschein für 2030 schenkst?

Was bringt es dir, wenn du dir immer wieder versprichst, regelmäßig zum Sport zu gehen, mehr Zeit mit dir zu verbringen, die Wünsche deines Umfeldes aber immer wieder wichtiger sind als deine?

Wenn es hart auf hart kommt

Wenn es hart auf hart kommt, wirst du irgendwann frustriert sein und es im schlechtesten Fall an deiner Familie auslassen.

Wenn es hart auf hart kommt, hast du deine Träume und Chancen verpasst und fühlst dich zurückgelassen.

Wenn es hart auf hart kommt, hast du 2030 keinen Partner mehr, weil ihr euch in eurem Hamsterrad nicht mehr begegnet seid und einer von euch ausgebrochen ist.

Wenn es hart auf hart kommt, hast du irgendwann ein Burnout und gar keine Kraft mehr für irgendetwas.

Wann beginnt dein JETZT?

Wie lange willst du also warten bist du jetzt lebst und deine Ziele verfolgst?

Mein ganz persönlicher Tipp: Du kannst sofort damit starten. Fang heute an, dich mit dir zu beschäftigen. Lebe jetzt! Verfolge deine Ziele! Warte nicht, bis die Kinder irgendwann größer sind oder sich andere Umstände im Außen ändern. Du darfst auch schon heute deine Wünsche und Bedürfnisse in deinem Inneren ernst nehmen und sie für dich (!) umsetzen. Es muss nicht sofort oder überhaupt der große Karrieresprung sein, es muss auch nicht der Nobelpreis sein. Es darf aber auch für dich ein Leben voller Glück sein. Ein Leben, indem du mit deinen großen und kleinen Wünschen, Zielen und Bedürfnissen vorkommst.

Mit 3 Fragen näher zum Ziel

Wie soll das nun gehen? Einen ersten Schritt kannst du mit meinem gedanklichen 3-Fragen Mini-Workout machen.

Ziel des Gedanken-Workouts ist es, dass du dich damit auseinandersetzt, was du wirklich willst. Was möchtest du in einem Jahr erreicht haben? Wie soll dein Leben dann aussehen? Was soll sich verändern, was soll so bleiben wie es ist?

Frage 1: Was macht dir Spaß?

Nimm dir eine DinA4 Blatt und eine halbe Stunde Zeit. Schreibe alles auf, was dir zu dieser Frage einfällt und bewerte deine Ideen und Gedanken nicht. Im zweiten Schritt suchst du dir eine Sache aus, die dir richtig viel Spaß macht und schreibst dir auf wie und wann du sie umsetzen wirst.

Frage 2: Was soll sich ändern und was soll so bleiben wie es ist?

Veränderungen machen uns oft unbewusst Angst und blockieren uns. Deshalb ist es wichtig, nicht selbst das Gefühl zu erzeugen, dass du mit deinen neuen Zielen dein komplettes Leben auf den Kopf stellen willst. Veränderung geht so weit, wie du es möchtest und alles, was gut ist, darf auch so bleiben, wie es ist. Um herauszufinden, was du ändern möchtest und was nicht, stell dir dazu folgende Fragen:

  • Was findest du in deinem Leben – privat und beruflich gerade richtig gut?
  • Womit bist du unzufrieden?
  • Was soll hier so bleiben, wie es ist? Was möchtest du ändern?

Überlege im zweiten Schritt, wie du die Dinge, die dich stören ändern kannst? Was kannst du selbst dafür tun, was ggf. dein Umfeld. Wer kann dich vielleicht unterstützen? Was brauchst du, um dich besser zu fühlen?

Frage 3: Was ist aktuell dein wichtigstes Ziel?

Du hast jetzt ein Gefühl dafür, was du in deinem Leben ändern möchtest und was bleiben darf, wie es ist. Fokussiere dich jetzt auf den Bereich, den du ändern möchtest. Was möchtest du hier für dich in den nächsten Wochen oder Monaten erreichen? Wenn alles möglich wäre und Geld oder Zeit keine Rolle spielte, was würdest du tun wollen? Schreibe wieder alles auf, ganz gleich, was dir einfällt.

Entscheide dich für ein Ziel, indem du in dich hineinspürst, welche deiner Ideen dich am meisten anzieht.  Frage dich, warum du gerade dieses Ziel umsetzten möchtest? Was wird für dich dadurch möglich? Schreibe dir auf, was die ersten drei kleinen Schritte sein könnten, die dich in Richtung Zielerreichung tragen. Setze dir Termine wann du die Schritte umsetzen möchtest.

Probiere es einfach aus und lass dich nicht entmutigen, wenn Hürden auftauchen. Affirmation: Ich kann alles schaffen und lernen, was ich will. Frage dich nicht, wieso es nicht klappen kann, sondern frage dich, wie du dein Ziel erreichen kannst.

Geh gegen deine inneren Widerstände aktiv an

Ich weiß, es ist anstrengend diese Fragen zu beantworten. Doch geh gegen deinen Widerstand an und beantworte sie ausführlich und schriftlich. Du wirst sehen es wird dir dadurch einiges klarer werden.

Und schiebe es nicht lange auf. Je mehr Widerstand du spürst, desto eher nimm dir Stift und Papier und fang an. Lebe jetzt und finde deine Ziele. Ich kann dir nur die Tür öffnen. Hindurchgehen musst du selbst.

Wenn du Fragen hast, deinen persönlichen Erfolgsfahrplan mit konkreten Umsetzungsschritten erarbeiten möchtest, dir mehr Klarheit über deine Ziele wünschst, Methoden für eine erfüllende Partnerschaft suchst, mehr Selbstbewusstsein anstrebst oder mehr Mut und Glücksgefühle haben möchtest, dann melde dich gerne über mein Kontaktformular bei mir und wir gucken in einem kostenlosen Gespräch gemeinsam, wie ich dir helfen kann.

Wenn du weiterhin meine Blogartikel lesen möchtest, dann melde dich gerne zu meinem Newsletter an. Kennst du eigentlich schon mein Achtsamkeit To Go Freebie? Dann schau doch mal vorbei.

Ich freue mich auf dich.

Alles Liebe Franziska

 

1 Kommentar
  1. Ich wünschte meine Mutter hätte den Artikel vor 30 Jahren mal gelesen. Seine Bedürfnisse konsequent hinten anzustellen macht Menschen jedenfalls nicht zu Besseren. Sich immer mal Zeit für solch ein gedankliches Workout, wie du es so schön beschreibst ;), zu nehmen, macht einen selbst denke ich auf Dauer zufriedener und erfüllter und auch zu einem gelasseneren und fröhlicheren Mitmenschen.

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